Killerspiele sehenswerte Gegendarstellung

Alle Welt sprich davon: Killerspiele Ja, genau Killerspiele sind diese Simulationen, die per Flimmern vom Bildschirm geheime Botschaften übertragen. Genau dieses Killerspiel lässt schon unschuldige dreijährige Kinder grün anlaufen, an der Decke schweben, alt-hebräisch sprechen und Linsensuppe spucken. Ohne Exorzist geht da gar nichts mehr. Doch Vorsicht ist angesagt! Der Vater des Kindes hat seinen Waffenschrank täglich offen oder versteckt ihn in der Dose im Schrank daneben, was aber sowieso jeder aus der Familie weiß.

“Das war immer ein ruhiger Junge, der still war (Gedanken: und ich glaube der hatte immer seine Hausaufgaben)”, Frau G., Deutsch und Englisch, Überlebende.
“Am liebsten war er in seinem Zimmer, (Gedankenblase: da Papa ihn sonst im Suff verprügelt hätte) Computer spielen, (Gedankenblase: ich glaube dass er auch viel gelesen hat) Modelle bauen oder mit seinen Playmobil Männchen den Krieg zwischen den Süd- und Nord-Staaten austragen.”, Sandra F. Schwester des Amokläufers.
“Ab und zu bin ich zu ihm und habe gefragt, ob er spielen kommt, ALLE Jungs aus der Nachbarschaft wollen sich eine Schlacht liefern. (Gedankenblase: Meistens kam er aber nicht mit, da er sich um den Haushalt kümmern musste, denn die Mutter zog TV gucken und Telefonieren vor.)”, Tim K. einziger Freund des Amokläufers.

An dieser Stelle sei gewarnt. Ich habe auch mit meinem damaligen besten Freund Süd- gegen Nordstaaten mit “Plämo”-Männchen gespielt. Dann kam Command and Conquer heraus und wir spielten PC. Danach war uns der PC langweilig und wir spielten C&C mit den Spielfiguren auf dem Acker vom Bauern nebenan nach. Oh nein. Wir haben das virtuelle Geschehen auf die Realität umgemünzt. Naja, ich und mein damaliger Kumpel sind in einem super Elternhaus aufgewachsen deshalb mache ich jetzt mal nicht auf 50cent und Eminem. Ich habe ein Wertebewusstsein entwickeln können. Mein Papa hatte keine Waffen im Besitz und selbst wenn, dann wäre der Schrank acht Mal gesichert.

Scheiß die Wand an! Jeder Junge spielt diese sogenannten Killerspiele oder hat sie zumindest einmal angetestet. Ich habe auch mit 14 Jahren Zombies abgeknallt. Und was bin ich? Ein sehr sozialer Mensch, der sich in einem Wohnheim um Menschen mit Behinderung kümmert. Und ja ich spiele immer noch solche Spiele. Ich spiele aber ebenfalls mit meiner Freundin ganz spießig Siedler und Carcasonne, fotografiere aus Leidenschaft und bin etwas im Internet tätig.

Aber worauf ich hinaus will ist, dass solche Kinder und Jugendliche niemals Grenzen kennengelernt haben oder eine Erziehung genossen haben. Und wenn, dann hat etwas anderes nicht gestimmt. Dass jetzt vermehrt Attentate an Schulen ausgeführt werden liegt auch meiner Meinung nach daran, dass es in den Medien präsent ist und es eine Menge Trittbrettfahrer gibt. Jeder hat doch einmal gedacht, dass die Schule ein scheiß Laden ist. Aber die meisten Leute kennen die Grenzen, welche einzuhalten sind. Denk’ mal drüber nach.

Das Video habe ich bei Pierre gefunden und du solltest es dir auf jeden Fall angucken:

One Comment

  1. Tweetback! @FligorNo Gravatar sagt:

    Privates Blog: "Killerspiele sehenswerte Gegendarstellung" http://tinyurl.com/c2fdxt Rechtschreibfehler bitte behalten. Sind zu viele :)

Leave a Reply