Einen Kommentar per Twitter abgeben

Hallo Zusammen,
habe nun endlich auch zu Twitter gefunden und bin seit ca. einer Wocher fleißig am twittern. Wer nicht weiß wovon ich rede, der guckt am besten hier was Twitter ist.

Habt Ihr was neues bemerkt? Es gibt eine neue Funktion, welche dieses Blog besitzt. Ihr könnt Kommentare per Twitter abgeben. Dies hat das Plugin von Roman Allenstein ermöglicht.

Das einzige was ihr dafür tun müsst ist auf “twitter diesen Beitrag” klicken und euch in euren Twitter-Account einloggen. Im nächsten Fenster dürft Ihr nur nicht die Short-Url löschen, da sonst der Kommentar nicht unter dem Beitrag erscheint.

Dass der Kommentar aus eurem Twitteraccount erscheint, dafür ist nur das Tweetback Plugin von Florian Holzhauer verantwortlich. Dieses Plugin erkennt Trackbacks die per Short-Url von Twitter verschickt wurden und listet den dazu gehörigen Tweet als Kommentar auf.

Ich habe mich ja lange auf die Suche nach beiden Plugins gemacht. Nun ist meine Frage, ob man diese beiden nicht vereinen könnte und neben dem üblichen WordPress-Kommentarfeld ein Twitter-Kommentarfeld einfügen könnte. Einzige Bedingung wäre die, dass man eingeloggt sein müsste. Aber dies kann man ja abfragen, oder?

Vorteile: man hinterlässt keine Email-Adresse. Man hat die Short-Url sofort im Textfeld.

Nachteile: man hat nicht sein Blog, sondern seinen Twitteraccount mit seinem Twitternamen verlinkt.

Wäre sowas sinnig? Habt Ihr Kritikpunkte? Wo seht Ihr Verbesserungsmöglichkeiten? Wäre das nicht für dich André?

14 Comments

  1. Tweetback! @beonlineNo Gravatar sagt:

    @beonline einen kommentar per twitter abgeben http://tinyurl.com/bh9cyz

  2. AndréNo Gravatar sagt:

    Hi Flo,

    deine Idee klingt auf den ersten Blick ganz nett, birgt aber ein paar Probleme, wenn man etwas weiter darüber nachdenkt.

    1. Einfach ein Formular erstellen, das die Daten direkt an Twitter sendet, wird nicht funktionieren, sofern Twitter ein wenig auf Sicherheit achtet. Sonst könnte ja jede Webseite, sobald ein bei Twitter eingeloggter Besucher auftaucht, fröhlich in den Twitter-Account spammen.

    2. Also müsste man die Twitter-eigene API verwenden. Hier müsste das Blog dann aber die Twitter-Nutzerdaten abfragen. Natürlich würde man ein solches Plugin dann so gestalten, dass die Nutzerdaten nur für den API-Aufruf verwendet, also nicht gespeichert werden. Aber es wäre ein leichtes, eine entsprechende Speicherung zu integrieren – sprich als Nutzer wüsste ich nie, ob der Blogger nicht meine Twitterdaten sammelt. Somit würden (zumindest schlaue) Nutzer das Plugin nur auf Blog verwenden, deren Betreiber sie blind vertrauen. Aber wozu dann den umständlichen Weg über den Twitter-Account gehen, zumal ich ja dann noch die Zeichenbeschränkung habe?

    Sprich: Wem ich meinen vollen Twitter-Login gebe, dem kann ich auch meine Mailadresse geben, also ohne Einschränkungen kommentieren. Möchte ich hingegen einfach den Beitrag an meine Follower weitergeben, dann erfüllt das “twitter diesen Beitrag”-Plugin diese Aufgabe bereits sehr einfach.

  3. Ich glaube auch, dass man beim Kommentieren nicht unbedingt auf Twitter setzen sollte. Die “Twitter diesen Beitrag”-Funktion ist aber eine nette Ergänzung.

    Beim Kommentieren finde ich es übrigens nur fair dem Blogbetreiber meine Email zu geben, damit er auch eine Chance hat mich bei Fragen oder Problemen mit dem Kommentar zu erreichen. Ich sehe eigentlich auch kaum einen Grund seine Email nicht anzugeben. Bei strafrechtlich relevanten Kommentaren würde man sowieso per IP-Adresse ermittelt. Wenn man sich bei einigen Blogs evtl. nicht sicher ist, was diese mit den Email-Adressen anstellen kann man sich ja für das Kommentieren in Blogs eine eigene Email einrichten, um das SPAM-Aufkommen bei der “richtigen” Adresse zu reduzieren.

    in meinem Blog ist es zum Kommentieren aber auch keine Bedingung eine Email-Adresse anzugeben. Wer keine angeben will würde sowieso nur MIst reinschreiben wenn es Pflicht wäre.

  4. Tweetback! @jkwmediaNo Gravatar sagt:

    Kommentar zu einem Artikel per Twitter abgeben http://tinyurl.com/bh9cyz – Einfach Super!

  5. MonikaNo Gravatar sagt:

    Ich sehe auch das Problem darin, dass Twitter verdammt oft down ist, dann wird auch das Blog sowas von langsam, dass es ungut wird.

    ich stelle mir grad so manchen Artikel auf einer meiner Domains vor, der an die 200 Kommentare hat und Twitter wäre down /shocking/

    dies ist auch der Grund warum ich das oben angesprochene Plugin nicht verwende – ich habe wirklich einen verdammt guten Server unter der Haube, aber das wäre mir zu riskant.

    lg

  6. AhmetNo Gravatar sagt:

    Wie dies geht hatte ich bei: http://tinyurl.com/8ynlz9 beschrieben oder meine Version, wo man sich garnicht bei twitter anmelden muss:
    http://tinyurl.com/a53fwf
    Aber diese Plugins finde ich auch garnich so schlecht :)

  7. adminNo Gravatar sagt:

    @Ahmet Das ist ein super Hinweis, danke. Kommt dem Ganzen schon unglaublich nahe.

    @André Ist klar dass man mit der API arbeiten muss. Sonst würde ich ja auch dein Twitterprofil führen ^^

    @André & Pierre an die Sache mit dem Passwort und dem Phishing habe ich nicht gedacht.

    @Monika Ich weiß bislang nicht wie es sich auf die Geschwindigkeit auswirkt und ich hoffe nun allerdings, dass twitter an einem Serverausbau interessiert ist.

    Mir fällt grad ein, dass man doch auch was mit der OpenID drehen könnte. Ist nur so ein Gedanke.

  8. Auf den Serverausbau bei Twitter würde ich nicht zu sehr setzen, auch die Userzahlen werden noch eine Wile steigen. Hinzu kommt, dass die Server in den USA stehen, was die Verbindung sowieo langsam macht.

    Mir ist übrigens gerade beim Thema Geschwindigkeit aufgefallen, dass Deine Startseite über 2MB groß ist. Das ist schon heftig viel für ein Blog und ein dicker Brocken für ISDN-Nutzer, auch wenn es nicht mehr so viele gibt.

  9. adminNo Gravatar sagt:

    Meine Startseite ist laut Google 101k groß und das ist dann wohl auch so. Mit Inhalten der Startseite bin ich vielleicht bei 2 MB, sprich wenn die Videos geladen werden würden… So wird ja nur das Vorschaubild vom Video geladen, was dann diese Größe ausmacht. Korrigiere mich wenn ich falsch liege. Gruß

  10. AndréNo Gravatar sagt:

    Achso, hatte dein “dass man eingeloggt sein müsste” so verstanden, dass du quasi nur das Twitterformular nachstellen wolltest. Was OpenID & Co. angeht, wird es derzeit noch nicht unterstützt. Aber wäre das nicht viel zu viel Aufwand, nur um einen Kommentar zu schreiben, der dann noch nach Zeichen begrenzt ist?

    Der einzige, der profitieren würde, wäre ja der Blogger dessen Link durch Twitter geht. Aber wenn ich einen Beitrag twittern möchte, benutze ich entweder “Tweet this”-Buttons oder meinen Twitterfox – dazu brauche ich keine umständliche Variante im Blog selbst. Außerdem möchte ich nicht jedem Follower meine Kommentare aufzwingen ;)

    Zur Geschwindigkeit: Die Tweets werden in die Comments-DB von WP geschrieben, d.h. das einzige Geschwindigkeitsproblem könnte bei den Avataren auftreten, genau wie bei Gravatar.

    Noch kurz zur Startseite: Die KB sind mir egal, aber mir fällt auf, dass der Aufruf deiner Startseite mein gesamtes System in die Knie zwingt. Du solltest zumindest bei mehreren Videos in einem Beitrag nach dem ersten Video den More-Tag benutzen. Das würde einiges sparen. Bei vielen Video-Beiträgen auf der Startseite könntest du vielleicht zusätzlich ein paar ältere Videos per More ausblenden. Aber ersteres sollte bei mir schon helfen ;)

  11. AndréNo Gravatar sagt:

    Noch ein kleiner Nachtrag zur Dateigröße: Google zeigt nur die Größe des Dokumentes… und das ist mit 100KB schon verdammt viel. Hinzu kommen noch 183 KB Bilder, 10 KB Scripte und 9 KB CSS. Macht über 300 KByte.

    Zum Vergleich bei Braekling.de: Dokument 27KB, Bilder 89KB, Skripte 50KB und CSS 14KB – d.h. alleine in deinen Bildern könnte ich meine gesamte Startseite verstecken ;)

    Vergiss nicht: Dem Besucher zählt das tatsächliche Ergebnis (+ die Erfahrung), nicht die Größe des von Google indizierten Teils.

  12. Bei Safari gibt es im Developer-Menu die Funktion “Netzwerk-Timeline einblenden”, die zeigt, welche Elemente mit welcher Größe beim Aufbau der Seite geladen werden. Außerdem zeigt sie die Transfer Size, also die Menge der Daten die beim Betrachten der Seite übertragen werden. Und da kommt man momentan auf über 2MB.

  13. adminNo Gravatar sagt:

    Okay okay. Habe jetzt ein paar Videos per more tag abgeschnitten. Müsste nun besser werden. Wo finde ich denn den more text, damit ich den ins Deutsche übersetzen kann? Habe grad keine Lust zu suchen ^^

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